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Blueprint

Blueprint wurde 1996 von einer Gruppe von Freunden auf den Straßen Englands gegründet. Alles fing mit sechs Fahrern an. Mitte der 90er Jahre gab es keine wirkliche Skateboardcompany, die Großbritannien repräsentierte – und Blueprint wollte dies ändern. Schließlich sollte man als Brite nicht zwangsläufig über den großen Teich gehen müssen, um im Business unterwegs zu sein und für eine vernünftige Company fahren zu können. So wurde Blueprint immer größer, ohne die eigentliche Idee der Familie zu vernachlässigen.

Denn zuerst gab es Blueprint ausschließlich in UK. Man limitierte sich, um sowohl der britischen Szene eine Heimat zu geben, als auch erst einmal national zu arbeiten und das Ziel zu fokussieren. Man wollte verhindern, dass ohne ein vernünftiges Wachstum und eine vernünftige Basis, die Sache schnell wieder zu Ende sein würde. Daher konzentrierte man sich erst einmal auf sich selbst, baute Strukturen auf, arbeitete stetig und achtete vor allen Dingen darauf, dass es sich bei allen Beteiligten um Freunde handelt, die durch Blueprint zu einer Familie zusammenwuchsen.

Danny Brady - gap to kickflip
Nick Jensen - bs-tailslide
Mark Baines - nollie fs heel

So ist und bleibt Blueprint ein Brand, der auch heute noch von Skateboardern geleitet wird. Denn auch wenn das Team und die Anzahl an Mitwirkenden natürlich über die Jahre gewachsen sind und man mittlerweile auch die Produkte über UK hinaus anbietet und auch Teamfahrer aus, beispielsweise den USA, Einzug ins Team gehalten haben, so will man nicht den Fehler machen und den Familienbetrieb für einige Pfund aus der Hand geben. Genauso achtete man darauf, dass die Produktlinie nicht verwässert und dass das von Anfang an bestehende starke und cleane Image beibehalten wurde. Genauso wenig wie man sich in Bezug auf die Auswahl der Pro-Fahrer etwas sagen ließ. Darüber hinaus ist das gesamte Team gut miteinander befreundet, so dass man perfekt zusammen arbeiten kann, da es hier eben um Freundschaft und Familie – und nicht um reines Business und trockene Zahlen geht. Man ist füreinander da und kommuniziert miteinander.

„Es gibt mehrere Gründe, warum Retailer Blueprint verkaufen sollten, aber zu allererst stehen wir zu 100 Prozent hinter dem ,was wir machen, und hinter den Produkten, die wir entwickeln und verkaufen“, so Pro-Rider Paul Shier. „Jedes Produkt wurde von unseren Fahrern auf Herz und Nieren getestet und ist einzigartig. Mittlerweile sind wir ein Brand, dass ein großes Team mit Leuten aus der ganzen Welt supportet. Dies unterscheidet uns von anderen Companys, denn wo auch immer du herkommst, hier wirst du mit offenen Armen empfangen und in die Familie aufgenommen.“

Der Erfolg von Blueprint basiert auf einer homogenen Entwicklung und einem Team, das sich nicht von irgendwem reinreden lässt. Man ist Familie und froh darüber, aktuell Kevin Coakley und Mary Murawski aus den USA begrüßen zu dürfen. Außerdem ging es nie um die Big Names und ein schnelles Wachstum, sondern um einen vernünftigen und langlebigen Aufbau, was sowohl das Skateboardteam als auch die Marke an sich angeht. So mag man Blueprint vielleicht als Underdog ansehen, doch am Ende setzen sich Qualität und harte Arbeit durch. Und die lebt Blueprint vor. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr.

Text: Paul Shier / Amadeus Thüner
Fotos: Blueprint

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