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Spiegel Online auf Bild Niveau: "Shaun White - König der Schneekinder" News
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|  | Jetzt schockiert natürlich zum einen, dass sich eine eigentlich renommierte Zeitschrift inklusive gutem Onlineauftritt wie der Spiegel, respektive spiegel.de, immer mehr dem C-Promi-Journalismus nähert, doch wie Klaus Brinkbäumer im aktuellen Artikel über Shaun White urteilt, sucht tatsächlich seines gleichen.
Natürlich bin ich kein Familienmitglied, Shaun White und ich sind in keiner Gang und wenn ich ehrlich bin, hab ich auch gar nicht so viel mit Schneesport am Kopf. Aber dennoch ist es perverser und eben nicht investigativer Journalismus, wenn man sich wie Herr Brinkbäumer hier geschehen auf einen der wohl besten Snowboarder der Welt stürzt, um ihm den Untergang des so gemeinschaftlichen Snowboardsports in die Schneeschuhe schieben zu wollen und gar behauptet, ohne den Ergeiz von Shaun White gäbe es weniger Verletzte, weniger Hate, mehr Liebe.
Man muss Shaun White sicherlich nicht abfeiern. Gerade wenn jemand viel Erfolg hat, viel Geld verdient, sich zu vermarkten weiß und noch in einem relativ jungen Alter auch mal gerne dicke Eier zur Schau stellt, so muss man natürlich mit Gegenwind rechnen. Siehe Ryan Sheckler. Aber mal ganz ehrlich: Wer eben so gut ist, wie Shaun White, der darf auch ganz gerne mal dicke Eier haben. Und das "Shaun White [...] der meistgehasste Athlet der Winterspiele" ist, mag ja gerne sein, aber Herr Brinkbäumer wandelt hier einen Ausnahmesportler zu einem dahergelaufenen Monster auf einem Brett. Geht halt nicht, so etwas.
Wer sich den kompletten Artikel durchlesen möchte, klicke hier.
Ich schüttel derweil weiter meinen Kopf über so viel Ignoranz...
Und wer übrigens ein vernünftiges Interview (!!) mit Shaun White lesen möchte, der sollte sich Magalog No.1 2010 besorgen, der am Freitag erscheint. Da haben wir Shaun White nämlich auch mal selbst zu Wort kommen lassen.
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