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BLACK BELT First Blood
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Links - Black Belt - Novoton

|  | Los Angeles in den 70-er Jahren: Straßenpolizisten verfolgen einen Klein-Ganoven, der gerade aus einem Supermarkt die Kassen leer geräumt hat. Die Taschen voller Geld rennt der Klein-Ganove durch die dunklen Seitenstraßen, um einiges schneller als die Bullen im Schlepptau. Dann: Sackgasse! Mit einem gekonnten Hechtsprung erklimmt der Klein-Gauner die Mauer und springt auf die andere Seite, rennt weiter, biegt um ein paar Ecken und gelangt zu einem Motorrad-Club. Viele Harleys vor der Tür und Lederjacken-Bekleidete Rocker: genau die passende Umgebung zum Untertauchen. Hinter der Clubtür tobt ein Konzert. Auf der Bühne: Black Belt aus Schweden. 3 Mannen aus dem tiefen Norden Europas jammen sich mit verzerrten Gitarren zu, hauen auf die Basssaiten und lassen die Leder-Gang vor sich im Raum zum coolen Drum-Rhythmus abmoschen. Vereinzelte Gitarrensoli, aber nicht zu übertrieben aufgebäumt, lassen die Masse toben. Dazu heizen Martin Eriksson und Joen Carlstedt an den Mics weiter die Stimmung an.
Mit dieser Szene lässt sich nur in etwa beschreiben, was Black Belt musikalisch zustande bringen. Ihr 70-er Jahre Stil hat durchaus moderne Anleihen. Auf ihrem ersten Album „First Blood“ rocken Black Belt mit einer Coolness, die nur von Black Rebel Motorcycle Club überboten werden kann. BRMC trifft auf The Ricochets aus Norwegen, wo der Gesangspart überwiegt, während bei den Gitarrensoli der whiskey- und rauchverschleierte Rock´n´Roll der 70-er durchkommt. Als innovativ kann man den Garage-70-er-Sound bestimmt nicht bezeichnen, aber trotzdem rockt Dir die CD den Arsch von Anfang an weg! Absolutes Highlight ist aber das sehr basslastige „Only One“, wozu auf der Bandhomepage ein Video zu finden ist. Hoffentlich fließt auf „First Blood“ noch weiteres Blut in folgende Alben!
(c) Iris
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