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Olli Banjo Kopfdisco
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Links - Olli Banjo

|  | Also wieder nichts mit seinem Rockprojekt. Was bei Olli Banjo nun aber auch ehrlich gesagt nicht allzu tragisch ist, wobei sich diese Aussage weniger auf die etwaige Qualität der Gitarrenmusik bezieht, als viel mehr auf den Fakt, dass der gute Otubanjo einfach ein guter Rapper ist. Somit macht „Kopfdisco“ zum jetzigen Zeitpunkt auch mehr als Sinn.
Zumal eine Tour mit Savas und die quantitativen Auftritte auf dessen letzten Release „John Bello Story 3“ eine überaus gute Ausgangsposition bieten, um den Kids und Kennern nun mit Album Nummer Vier zu kommen. Und dieses reiht sich gut in die vorher gegangenen Veröffentlichungen ein, denn Banjo beweist weiterhin Wortwitz, Intelligenz, dicke Eier und eine erneut unique Kreativität gepaart mit Technik. Soll heißen: You can’t fuck with this. Oder wie der gute David Luther meinte: „Auf so ein Album habe ich seit Jahren gewartet“. Egal ob sich Olli mit Savas in Storytelling-Modus auf Battlerappfade begibt, Xavier Naidoo sogar so etwas wie ein Rappart zum Besten gibt, es um die Beziehung Mann-Frau geht, man einfach mal wieder die Fahne für HipHop hoch hält oder die Platte genug Material zum exzessiven Livedurchdrehen bereithält – Banjo killt. Und das mit jedem Song. Kann man daher schon mehr als gut finden, vor allen Dingen weil die angesprochene Kreativität nebst Style und Technik oberste Priorität genießt. Aber eigentlich kennt man das von Olli ja auch.
Bleibt somit nur ein Fazit, und zwar dass „Kopfdisco“ homogener, aktueller und einfach guter Rapshit ist. Fehlt eigentlich nur noch ein Kollaboalbum mit Savas. Da darf das Rockprojekt dann gerne auch wieder etwas nach hinten verschoben werden.
Amadeus „Ama“ Thüner
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