Bremsen mit dem Longboard: die Footbrake

Wie der Name schon sagt, wird mit dem Fuß gebremst. Es ist eine exakte, einfache Art, um kontrolliert Geschwindigkeit abzubauen.

Bei vielen Downhill-Rennen sieht man Rider, die eigentlich hervorragend Sliden, aber lieber die Footbrake nutzen. Dafür gibt es diverse Gründe: Für eine Footbrake brauchst du auf der Straße sehr wenig Platz. Mit der Footbrake fällt es vielen leichter, ihre Geschwindigkeit zu dosieren und abzuschätzen.

Du fragst dich auf jeden Fall zu Recht, wie viele Schuhe bei Downhill-Rennen draufgehen, wenn bei hohen Geschwindigkeiten immer mit der Schuhsohle gebremst wird. Da gibt es einen Trick: Bremssohlen. Das sind extra Gummisohlen, die man mit Sekundenkleber unter die Schuhe klebt. Meist sind es alte Gokart-Reifen oder Ähnliches.

Die Stance bei der Footbrake:

Um die Footbrake zu nutzen, drehst du deinen vorderen Fuß ein wenig in Fahrtrichtung. Dann verlagerst du all dein Gewicht auf den vorderen Fuß. Sobald du stabil auf deinem Vorderfuß stehst, hebst du langsam den hinteren Fuß vom Brett. Du bewegst ihn neben das Brett und setzt leicht mit der Ferse zuerst auf. Wenn du merkst, wie die Ferse kontrolliert über den Boden rutscht, setzt du auch den Rest des Fußes auf.

Es ist wichtig, den Fuß mit wenig Druck Stück für Stück aufzusetzen, sonst wirft es dich ab. Wenn die Bremswirkung noch nicht reicht, lehnst du dich auf den hinteren Fuß und erhöhst den Bremsdruck. Wenn du genug heruntergebremst hast, entlastest du den Hinterfuß wieder und setzt ihn zurück auf dein Board.