Longboard Trick Tipp: HEELSIDE STAND-UP SPEEDCHECK GOOFY

Heelside Stand-Up Speedcheck Goofy

How To:

Beim Heelside-Speedcheck willst du das Brett kurz ausbrechen lassen, um damit deine Geschwindigkeit etwas zu verringern und dann weiterzufahren. Beim Stand-up-Sliden kommt es immer darauf an, das Gleichgewicht zu halten.

Es mag im ersten Moment seltsam wirken, ohne Hand am Boden zu sliden, aber das legt sich schnell. Am Anfang hilft es immer sehr, vorher ordentlich zu carven, um schon mal ein Gefühl für den Grip-Punkt der Rollen zu bekommen. Stelle dich mit den Füßen schulterbreit auf das Deck, mit den Füßen relativ nah an die Achsen, so hast du die meiste Kontrolle.

Manche Leute stehen beim Heelside Speedcheck auch gern mit der Ferse über der Boardkante. Probier einfach aus, was dir besser passt.

1.

Um den Stand-Up-Heelside-Speedcheck einzuleiten, fährst du eine möglichst enge Kurve. Die Straße muss dafür nicht zwingend auch eine Kurve haben, dies könnte dir aber die Überwindung für einen richtig tiefen Turn erleichtern.

Für Stand-Up-Checks brauchst du außerdem ein wenig Geschwindigkeit. Deshalb ist es wichtig, dass die Straße, auf der du übst, etwas Gefälle hat.

2.

Belaste, während du in dem tiefen Turn bist, auf beiden Füßen die Fersen und bringe die Rollen zum Ausbrechen. Während du dann slidest, drehst du deinen Oberkörper entgegengesetzt zum Brett, damit deine vordere Schulter weiter nach vorne zeigt.

Das sorgt dafür, dass du nicht zu weit drehst, sondern bei maximal 90° zur Fahrtrichtung in der Rotation stoppst. Versuch beim Sliden leicht unter 90° zu bleiben, sonst gibt es sehr schnell Flatspots in den Rollen.

3.

Um den Slide zu halten, bleibe auf den Fersen und in den Knien und halte die Vorspannung im Oberkörper. So verhinderst du, dass dir das Brett wegrutscht oder dass dein Brett dich abwirft.

4.

Wenn du die hintere Schulter wieder nach vorne drehst, kannst du das Brett einfach zurück unter deine Füße drehen und weiterfahren. Fährst du durch eine Kurve, versuch deine Schultern nur so weit zurückzudrehen, dass du in das Innere der Kurve blickst.

So kannst du dein Board bequem auf der richtigen Kurvenlinie »fangen«.

HEELSIDE STAND-UP 180 GOOFYy

Heelside Stand-Up 180 Goofy

How To:

Beim Heelside-180 willst du dein Deck so zum Sliden bringen, dass es sich um 180 Grad dreht. Beim Heelside-180 drehst du dich mit dem Oberkörper zum Hang. Dieser Stand-up-Slide ist relativ einfach zu lernen und perfekt als Einstieg in das Feld der Stand-up-Slides.

Für den Stand-up-Heelside-180 braucht ihr wieder ein leichtes Gefälle und ein wenig Grundgeschwindigkeit. Ihr stellt eure Füße 90° zur Fahrtrichtung und nah an die Achsen, damit ihr den maximalen Druck auf die Deckkanten geben könnt und die meiste Kontrolle bekommt.

1.

Als Vorbereitung auf den Slide fang an, intensiv zu carven, und beginne den Slide mit einem kontrollierten, harten Carve in Heelside-Richtung. Bleibe tief in den Knien, lehne dich etwas nach hinten und fahr den Turn über die Belastungsgrenze der Rollen hinweg.

2.

Du kannst versuchen, durch eine Hochentlastung etwas Druck von deinen Rollen zu nehmen. Dadurch wird die Belastungsgrenze deutlich herabgesetzt. Für die Hochentlastung reicht es schon, wenn du am Ende des Turns die Arme wie zu einem Sprung nach oben hebst und deinen Körper ein wenig mitgehen lässt.

Achte darauf, dass deine Schultern am Anfang in Fahrtrichtung zeigen (also die vordere Schulter bergab, die hintere bergauf). Jetzt, beim Ausgang deines harten Carves an der Grip-Grenze, drückst du den hinteren Fuß leicht nach vorne, so dass das Brett so weit herumrutscht, dass es ca. 90° zur Fahrtrichtung steht.

3.

Um die Drehung jedoch ganz zu vollenden, machst du Folgendes: Du drehst jetzt deine Schultern um 180° herum, so dass dein Oberkörper quasi so steht, als würdest du switch fahren.

Dein Brett wird dem Oberkörper folgen. Eine eventuelle Rücklage kannst du gut dadurch vermeiden, dass du während des Slides in die Knie gehst.

4.

Wenn du alles richtig gemacht hast, fährst du jetzt switch weiter. Der nächste Schritt ist, nun denselben Bewegungsablauf auch noch einmal switch zu üben, damit du dich danach einfach lässig wieder zurückdrehen kannst.

TIPP

Am Anfang kommt es oft vor, dass man im Slide zu früh stehen bleibt, wenn man entweder nicht genug Geschwindigkeit hatte oder die Rollen nicht ausreichend entlastet hat.