Fakie 360 Flip

Heute zeigt und erklärt euch Maik Buschkämper den Fakie 360 Flip.

In diesem Video zeigt und erklärt euch Maik den Fakie 360 Flip.

Fakie ist der 360 Flip mal wieder ein Stück kniffliger und ihr solltet als Voraussetzung auf jeden Fall schon das Feeling von Fakie Kickflip und Fakie Pop Shove-It kennen. Die Schwierigkeit liegt darin, den 360 Flip nicht zu überdrehen. Da ihr rückwärts fahrt kann euch schon eine leichte Schieflage aus dem Gleichgewicht bringen. Somit ist beim Fakie 360 Flip unter anderem das richtige Maß beim Abpoppen entscheidend.

Die Füße stehen im Prinzip wie beim normalen 360 Flip. Die Spitze des Hinterfußes sollte über das Tail hinausragen, sodass ihr schön die vordere Kante des Tails „greifen“ könnt. Die Stellung des Vorderfußes ist hingegen wieder sehr individuell. In jedem Fall sollte er leicht angewinkelt hinter den vorderen Schrauben stehen, mit der Fußspitze etwas weiter in der Mitte des Boards. Hier muss man lange rumprobieren, um die optimale Fußstellung zu finden.

Am besten fahrt ihr bei euren ersten Versuchen nicht allzu schnell – so könnt ihr euch schrittweise daran gewöhnen, einen 360 Flip – so ihr diesen schon könnt – einfach im Rückwärtsfahren zu machen. Ihr poppt das Tail nicht bloß nach unten (wie bei Ollie, Kickflip usw.), sondern nach hinten, sodass ihr das Board in die Rotation um die Vertikalachse versetzt. Der Vorderfuß sorgt dann mit einer leichten Kickflip-Bewegung für die Rotation um die Längsachse.

Dann kommt der Catch: Viele catchen das Board zuerst mit dem Vorderfuß. Diese Variante wird aufgrund der weit geöffneten Beinhaltung auch als „Schere“ bezeichnet. Tut euch jedoch einen Gefallen und versucht, das Board zunächst mit beiden Füßen zu catchen – alles Weitere folgt, sobald der Fakie 360 Flip eingetütet ist. Wenn dieser einmal sitzt, stehen dir alle Türen offen: Versuche ihn an den Schulhof-Dreiern oder gar als Wheelie-Kombination. Dann spielst du aber bereits in der oberen Technik-Liga. Viel Spaß beim Üben!