Nollie 360 Kickflip

Daniel Reichenbacher erklärt und zeigt euch den Nollie 360 Kickflip.

In diesem Video zeigt und erklärt euch Reichi den Nollie 360 Kickflip.

Der Nollie Tre Flip ist auf jeden Fall einer der komplizierteren Flatground-Tricks und sollte erst angetestet werden, wenn eine Reihe von Voraussetzungen gegeben sind. Bereits amtlich gepachtet solltet ihr Nollie Kickflip, Nollie Pop Shove-It und 360 Kickflip haben. Ein Nollie Varial Flip kann natürlich auch nicht schaden, ist aber nicht zwingende Voraussetzung.

Wieder einmal kommt es auf die Fußstellung vorm Abpoppen an: Der Vorderfuß steht in der vorderen Ecke der Nose, sodass der sogenannte „Scoop“, bei dem das Board in die Drehung um die Vertikalachse versetzt wird, einwandfrei stattfinden kann. Der Hinterfuß steht etwas spitzer und dünner als beim Nollie Flip – so wie der Vorderfuß beim normalen 360 Flip.

Dann geht’s ans Eingemachte: Der Vorderfuß drückt die Nose nach hinten – „Scoop!“ Gleichzeitig macht der Hinterfuß eine Kickflip-Bewegung. Dann sollte sich das Board ordnungsgemäß unter deinen Füßen drehen, die in Lauerstellung auf den Catch warten. Üblicherweise catchst du das Board zunächst mit dem hinteren Fuß, dem Flip-Fuß. Auch stehen einem – wie beim normalen 360 Flip – alle Möglichkeiten zur Stilisierung offen. Will heißen, dass die berühmte Tre-Flip-Schere (übermäßiges Ausstrecken des Flip-Fußes) hier wieder zur Anwendungen kommen darf.

Sind beide Füße wieder auf dem Board, fehlt nur noch die Landung. Gehe leicht in die Knie, um den Einschlag deines massiven Nollie 360 Flips abzufedern, schaue gelangweilt zu deinen Homies, öffne ein Bier Pilsener Brauart – so do älter als 16 bist – und freue dich über deinen ersten Nollie Tre Flip! Falls du sattelfeste Nose Wheelies dein eigen nennst, kannst du dich der ultimativen Challenge stellen: Nose Wheelie Nollie 360 Flip out! Zur Info: Das kann schon eine ganze Weile dauern, also bitte nicht verzweifeln. Ansonsten kannst du ihn auch an kleinen Stufen-Sets versuchen oder im Skatepark übers Hip oder Hausdach – es gibt genügend Möglichkeiten!