Switch Kickflip

Farid Ulrich erklärt und zeigt euch den Switch Kickflip.

In diesem Video zeigt und erklärt euch Farid den Switch Kickflip.

Man sollte meinen, dass der Switch Kickflip genauso funktioniert wie der normale Kickflip – tut er auch im Prinzip. Doch bis du den Switch Flip so stylish und hoch bekommst wie Farid, kann schon eine Weile ins Land ziehen. Also: Niemals Mut und Motivation verlieren, wenn deine ersten Exemplare lasche Bodenschleifer sind. So hat jeder einmal angefangen, auch Farid!

Als Voraussetzung solltest du Kickflips und solide Switch Ollies können. Schlagartig wirst du dich beim Switch Flip wieder an deine ersten Kickflip-Versuche erinnern. Wie du zunächst nur die Drehung des Boards hinbekommen hast – ohne aber zu verstehen, wie man dabei auch noch über dem Board bleibt. Und dann der absolute Glücksmoment, wenn das Board erstmals unter den Füßen rotiert und man sich als neuestes Mitglied eines elitären Clubs wähnt, der das Geheimnis des Switch Flips hütet.

Natürlich gibt es kein Geheimnis! Du stehst eigentlich wie beim normalen Kickflip: Hinterfuß zentral auf dem Tail (bzw. der Nose, da du ja switch fährst] und Vorderfuß in Kickflip-Stellung, also mit der Fußspitze etwas mittiger als beim Ollie. Vielleicht hilft es am Anfang, den Flip-Fuß noch weiter vom Board hängen zu lassen als beim normalen Kickflip. Möglicherweise fällt es so leichter, das Board in die gewünschte Rotation zu versetzten, da der Flick im Hinterfuß vielleicht noch nicht so am Start ist.

Dann läuft alles wie gehabt: Massiv abpoppen, den Flip-Fuß dabei abknicken und nach vorne ziehen und am Schluss ordentlich rausflicken, damit das Board nicht nur flippt, sondern auch wieder gerade in der Luft steht. Jetzt kommt der Catch: Den Switch Flip wie Farid mit fast gestrecktem Vorderfuß („geboned“) zu catchen, ist schon die höchste Veredelungsstufe. Daher reicht es zunächst vollkommen, das Board „normal“ zu catchen, die Knie bei der Landung leicht zu beugen und easy auszufahren. Alles Weitere zeigt euch Farid!