Schuhe

Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung zum Thema Schuhe. Wenn du tiefer einsteigen willst, empfehlen wir dir einen Blick in unseren Shoe-Guide.

Die Schwierigkeit bei den meisten Skateschuhen ist es, Punkte wie Dämpfung, Boardfeeling, Haltbarkeit und vor allem Aussehen unter einen Hut zu bekommen: Welche Arten von Skateschuhen gibt es? Welches Material hält am längsten?

Die Sohle

Zuerst einmal solltest du beim Schuhkauf darauf achten, dass du wirklich zu einem Skateschuh greifst. Denn diese bieten dir mit ihrer Gummisohle die optimale Grundlage in Sachen Grip.

Diverse Dämpfungstechnologien sorgen für Komfort, Flexibilität steht für Boardfeeling und verschiedene Materialien und Features liefern Haltbarkeit.

Sohlen sind in zwei unterschiedlichen Varianten zu bekommen.

CUP-SOHLE (Bild links)

Die Cup-Sohle zeichnet sich dadurch aus, dass sie in einem Stück gefertigt wird und mit dem Schuh sowohl vernäht als auch verklebt ist.

Der Vorteil dieser Art von Schuhen ist, dass sie mit langer Haltbarkeit, Stabilitätsvorteilen und guter Dämpfung auftrumpfen können. Leider hemmt diese Art von Schuh dein Boardfeeling.

VULKANISIERTE SOHLE (Bild rechts)

Die vulkanisierte Sohle ist im Gegensatz zur Cup-Sohle nur mit dem Oberschuh verklebt und besteht aus mehreren Teilen. Gutes Boardfeeling ist hier ein Pluspunkt, wobei du Abstriche in Sachen Stabilität machen musst.

Abb. 01 Cup- und Vulkanisierte Sohle im Querschnitt

Das Obermaterial

Die am häufigsten verbauten Materialien in Skateschuhen sind Wildleder (Suede) und Leinen (Canvas). Wildlederschuhe besitzen eine meist raue und stabile Lederschicht. Canvas-Schuhe bieten dir eine bessere Atmungsaktivität, sind Wildlederschuhen jedoch deutlich in puncto Haltbarkeit unterlegen.

Nähte und Pflege

Nähte am Schuhwerk sind für Skateboarder in gewisser Art und Weise die Achillesferse. Durch den Abrieb, den das Griptape verursacht, sind die Fäden an der Nahtstelle in der Regel das, was sich als Erstes verabschiedet.

Zwar gibt es Modelle, bei denen mehrere Male vernäht wird, trotzdem macht es Sinn, die Nähte im Vorfeld etwas zu bearbeiten. Dazu raten wir dir zu Heiß- oder Sekundenkleber zu greifen: Einfach eine dünne Schicht auf die Nähte geben, trocknen lassen und fertig! Wer sich Ärger mit den Nähten sparen will, sollte auf eine nahtlose Zehenkappe setzen.

Low, Mid oder High?

Die meisten Skateboarder schwören auf Low-Cut-Schuhe. Grund dafür ist, dass der Knöchel frei liegt und in der Lage ist, jegliche Flip-Bewegungen auszuführen.

Mid- bzw. Medium-Ausführungen, die maximal bis auf den Knöchel reichen, bieten dir einen Kompromiss zwischen Protektion und Bewegungsfreiheit.

High-Cut-Schuhe haben den Vorteil, dass sie deinen Knöchel nicht nur vor Angriffen deines Skateboards schützen, sondern ihn zusätzlich noch ein Stück weit stabilisieren. Ihr Nachteil ist die eingeschränkte Bewegungsfreiheit.

Abb. 02 Schuh-Cuts