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Erstellt von T. Gentsch | News

DIY Riot 2019 | Beer, Bowl & Barrels


Wird Alex Ullmann seinen Rekord von 13 Fässern brechen?

Das Musikfestival „Vainstream“ in Münster fand erstmalig 2006 aus der Not heraus statt, dass es keinen Mastership gab. Eigentlich sollte dieser damals sein 25. Jubiläum feiern – und entsprechend hochkarätige Bands hatte man für die Rocknight des Contests gebucht. Da jedoch aufgrund der Fußball-WM im eigenen Lande einige hochkarätige Sponsoren abgesprungen waren, gab es keinen Mastership, wohl aber viele Bands, die entsprechende Tourpläne hatten. So wurde – ganz im Stile von DIY – aus der Not eine Tugend gemacht und kurzerhand ein Musikfestival ins Leben gerufen. Dieses findet seitdem jährlich am letzten Juni- oder ersten Juliwochenende statt und hat seit 2014 mit dem DIY-Riot auch wieder einen Bezug zum Skateboarding. Let’s kick it off for 2019!

Wer aufmerksam gelesen hat, wird sich denken können, dass ein solches Festival (und analog dazu der DIY-Riot) schon frühzeitig einen fixen Termin hat. De facto steht der mit dem 27.06.2020 auch schon für das nächste Jahr fest. Da der Event in den letzten Jahren von mehr und mehr hochkarätigen Fahrern besucht wurde und man bekanntlich stets versucht, die Güte eines Event von Jahr zu Jahr zu steigern, war es schon ein wenig ungünstig, dass am selben Wochenende der Munich Mash mit seinem Roller Coaster Event stattfand. Zudem verletzten sich einige eingeladene Fahrer in der Woche zuvor, sodass erneut aus der Not eine Tugend gemacht werden musste. Viele Telefonate und E-Mails später bestand das Starterfeld erneut aus einer guten Mischung von deutschen Hochkarätern und internationalen Überraschungsgästen. Der DIY-Riot konnte beginnen.

Was einst als reiner Bowl-Contest anfing, ist in den letzten Jahren zu einem kleinen „Shred-Fest“ mit stets neuen Side-Events avanciert. Der Barrel-Jump wurde natürlich erneut abgehalten und es war ein Segen, dass die letztjährigen Gewinner Deo Katunga und Alex Ullmann freitags von München nach Münster fuhren, zusammen mit Jan Hoffmann und Stjephan Lovric. Als weitere Events gab es die „Race Challenge“, „Cash for Tricks“, „best Line“ und zum Finale die „VHS-Challenge“. VHS stand hier für „Very High Shit“ und bestand aus einem Regal VHS-Videokassetten – oder besser: einem erhöhbaren Wallride mit aufgedruckten VHS-Tapes. Fünf „Teil-Events“ galt es also zu bestaunen. Und man kann getrost sagen, dass nicht nur die Zuschauer auf ihre Kosten kamen – die stets lachenden Gesichter der Fahrer sprachen Bände.

 

Neben der zuvor benannten Crew der „München Exilanten“ fanden noch unsere guten HOAX-Kollegen um Toon Dierckx aus Belgien sowie eine niederländische Abordnung um Robin Fifield den Weg an den Parkplatzbowl. Lucas Languasco aus Paris ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, der kurzfristigen Einladung zu folgen. Und so fand sich neben den lokalen Rippern ein äußerst illustres Starterfeld zusammen. Wie in jedem Jahr beeindruckte Christian Krause in „seinem Wohnzimmer“ mit krassen Tricks am Wallride, an dem Lucas obendrein den ersten Bs Lipslide der Contest-Geschichte rutschte. Alex Ullmann und die „Masks Crew“ gewannen die Race Challenge – und fast hätte Alex ein Fass mehr als im letzten Jahr übersprungen. So blieb es bei 13 Kegs (die natürlich auch nur er sprang), was aber der Stimmung keinerlei Abbruch tat.

Als es dunkel wurde, begann man den VHS-Wallride aufzuschichten. Hier war es Toon, der mit dem höchsten Turn und einem ehrlich aufgesetzten Rock ’n’ Roll die Crowd begeisterte. Nicht zu vergessen: Tim Blisterveld, der einen Layback Fs Rock an der vorletzten Höhe ausfuhr. Mit seinem Feuerwerk endete kurze Zeit später der 5. DIY-Riot. Man verabschiedete sich zur Vans-Afterparty im AMP. Es war mal wieder ein „Skateboarding-Festival“ der besonderen Art! So bleibt nur noch, allen Sponsoren und Fahrern zu danken, die den DIY-Riot stets zu dem Crowd-pleaser-Contest Münsters machen: You guys are the best!