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Chris Joslin | Wallie / Frankfurt
 
Erstellt von T. Gentsch | News

Etnies "Album" | Videopremieren Tour Deutschland


Chris Joslin, Trevor McClung, Aiden Campbell und Willow zu Gast im Titus Frankfurt

Wir schreiben das Jahr 2018. Die Skateboard-Videowelt wird von kurzen Parts regiert, die zusammenhangs- und lieblos durch das weltweite Web gejagt werden. Viele Protagonisten haben sich in der Hoffnung endloser Popularität dem mächtigen Lord Youtube unterworfen. Allerdings hat sich eine kleine Gruppe Rebellen unter der Führung von Don Brown und Pierre Andre´ dieser Macht entzogen und eine Gegenoffensive gestartet. Ihr neues visuelles Etnies-Machwerk mit dem Titel „Album“ pressen sie auf DVD, packen es in eine Hülle und erobern so leere Regale in Kinder- und Wohnzimmern. Zudem schicken sie ihre besten Kämpfer in eine Schlacht um jede Seele, die sich noch an Greifbarem ergötzen und wahre Hingabe schätzen mag. 

Keine Einfache Mission, die den vier Auserwählten bevorstand. Mit Trevor (dem Techniker), Aiden (dem Allrounder), Willow (dem Moscher) und Joslin (dem Großmeister) begann der Kampf um die verlorenen Skater-Herzen zunächst in Los Angeles. Hier konnten sie noch zusammen mit ihren Kameraden der gesamten Etnies-Armee relativ einfach die Herzen der Zuschauer gewinnen; viele DVD´s landeten in diversen Regalen. Danach sollte es jedoch über den großen Teich gehen, zunächst nach England und Spanien und dann nach Deutschland. Eine ungewisse Zukunft stand bevor…

Nachdem mit der wetransfer-Kanone einen freien Korridor über den Atlantik gesichert war, hob der Transporter ab und landete sicher im eigentlichen Heimatland des großen Don. Von dort bewegte man sich mit kleineren Fähren über den europäischen Kontinent und landete am Abend des 11.04. hiesiger Sternenzeit in Frankfurt am Main. Nach einem kurzen Absichern der Quartiere und einer eingehenden Befragung durch den Leiter der anstehenden Mission begaben sich die vier Elitekämpfer in das Arthouse Kino in Sachsenhausen, einer der letzten Rebellenhochburgen.

Die Videopremiere im Arthouse Cinema Frankfurt a. M.

Willow nahm dies zum Anlass, um den Anwesenden nochmal zu verdeutlichen, dass vier Jahre Kampf in diesem neuen Machwerk stecken. Nur um dieses gepresste Machwerk realisieren zu können, waren die Truppen vier Jahre lang um die Welt gereist, haben keine Mühen und kein Opfer gescheut, um die Früchte ihrer Mission auf eine Scheibe zu brennen. Den anwesenden Padarwane waren hellauf begeistert und dem Publikum wurde schnell klar, dass ein solches Gesamtwerk um einiges mehr an Wert transportiert, als ein Einzel-Portrait der 14 Elitekämpfer. Zudem hatte der auf visuelle Schönheit fixierte Großmeister der Film- und Schnitttechnik Mazoori Zwischenräume geschaffen, die keine Langeweile aufkommen ließen. Eine weitere erfolgreiche Mission war abgeschlossen. 

Wer meint, dass sich die vier Repräsentanten der silbernen Scheibe nach ihrem mehrjährigen Kampf eine kleine Auszeit gönnen würden, wurde in Frankfurt eines Besseren belehrt. Zwar versuchten zunächst lokale Polizeieinheiten das Begleitfahrzeug aus Holland aus dem Verkehr zu ziehen, aber Bas Janssen, ein kampferprobter Veteran aus Holland, öffnete das Portmonee weit genug um dies zu verhindern. So gelangte die Crew unbeschadet an die Hauptwache, ein Ort inmitten der Türme imperialer Macht. 

An der Hauptwache und später an der "Welle" geschah es dann letzten Endes doch! Das Team war der Macht von Lord Youtube und dessen Kanzler Instagram nicht mehr gewachsen - so schien es zumindest. Es wurde gefilmt was das Zeug hält und die Menge an Material, das dabei entstand, sollte die beiden düsteren Herrscher und die Jünger der Schnelllebigkeit befriedigen. Was sie nicht wissen: Klammheimlich hielten der „Techniker“ und der „Großmeister“ zwei Manöver zurück, die höchstwahrscheinlich dem alles beherrschenden Thrasher Gott übergeben werden. Was der dann damit macht, steht in den Sternen!

Trevor McClung Interview:

Hallo Trevor. Wie alt bist du und wo kommst du her?

Ich bin 27 Jahre alt und wohne momentan in Long Beach, CA. Da bin ich jetzt seit etwas länger als einem Jahr.

Wohnst du da in einer Skater WG oder so?

Neee, ich wohne da zusammen mit meiner Freundin. Davor habe ich aber noch bei meinen Eltern gewohnt und DAS war eher ein Skate-Haus. Dort haben wir uns immer alle getroffen bevor wir skaten gegangen sind. Meine Eltern sind sehr aufgeschlossen was Skateboarding angeht und seit ich denken kann hatten wir immer ein Flatrail und einen Curb in der Garagenauffahrt stehen. Das war schon immer cool, alle homies sind vorbeigekommen, konnten auch immer bei uns pennen…

Du hast ja 2 Brüder und die skaten bekanntlich auch sehr gut. Gibt es einen oder mehrere Tricks, die du so gar nicht kannst aber deine Brüder, etwas, wo ein gewisser Neid aufkommt? Oder umgekehrt?

Hmmm, nicht wirklich was aber auch daran liegt, dass wir alle komplett unterschiedlich skaten. Taylor hat den Style, bei ihm sieht einfach alles gut aus. Trent hingegen kann jeden Flip-In Flip-Out Trick an Ledges. Von uns Dreien wäre ich wiederum derjenige, der am ehesten ein Rail fährt. Also, man könnte schon sagen, dass ich neidisch auf Taylors Style und auf Trents Flip-In und -Out skills bin, hahaha. DAS wäre eine Hammer-Kombination.

Bist du eigentlich der Älteste von euch dreien?

Nein, der Mittlere.

Habt ihr alle dieselbe Stance?

Nein, ich bin der einzige, der Regular fährt.

Auf der Premiere vom Etnies „Album“ Video in LA hast du auch dein erstes Plan B Pro-Model bekommen. War das komplett unerwartet?

Ja, eine totale Überraschung. Vor der Premiere meinte meine Freundin, dass sie noch Hunger habe. Sie meinte dann „lass uns gerade die Straße runter in ein Restaurant gehen“. Als wir dann um die Ecke gebogen sind, stand da meine ganze Familie mit dem kompletten Plan B Team und alle hatten mein Board in der Hand. Ich war einfach nur sprachlos, da es echt komplett unerwartet war und man dieses Gefühl echt nur schwer beschreiben kann.

War Danny Way auch da?

Yep, Danny, Colin McKay, alle.

Geil. Oha, dann biste ja jetzt sogar Pro-Kollege mit Leticia (Boufoni)!? Wart ihr schon zusammen auf Tour?

Nein, bisher noch nicht.

Schade, sonst hätte ich gefragt, ob ihr dann ein Zimmer teilt, hahaha.

Haha, ne, das wird sie dann sicher mit Felipe machen. Sie sind ja beide Brasilianer und kennen sich schon ewig.

Stimmt stimmt. Zu wem hast du eigentlich als Skate-Kid aufgeschaut?

Paul Rodriguez. Ich habe seine Parts rauf und runter geschaut, er war eine riesige Inspiration für mich. Ich wollte alle seine Tricks können, seinen Style haben… Das Transworld „In Bloom“ Video hat mich auch geprägt, Evan Hernandez, Mikey Taylor, die Jungs. Das Video haben wir immer vorm Skaten geschaut.

Wie lange fährst du denn jetzt eigentlich für Etnies?

Etnies war ehrlich gesagt sogar mein erster „richtiger“ Sponsor, seit etwa 6 Jahren fahre ich für sie. Davor hatte ich nur einen Shop Sponsor.

Kommst du ursprünglich eigentlich auch aus Long Beach?

Nein, geboren und aufgewachsen bin ich in Huntington Beach, aber das ist ja direkt um die Ecke.

Bist du auch den alten HB Park mal gefahren?

Klar, da bin ich früher jeden Tag gefahren, da habe ich alle meine Tricks gelernt. Es war eine ziemlich traurige Sache für mich, als sie den abgerissen haben.

Aber es gibt doch unzählig viele Parks mittlerweile, die auch weitaus besser sind…?

Ja schon, aber… kennst du den neuen den sie da gebaut haben? Der mag riesig sein, aber erinnert mich immer nur an einen Street League Parcours. Der Alte war einfach ikonisch, mit den ganzen Pros die dort immer geshreddet sind. Als ich ein kleines Kid war, habe ich einfach nur dagesessen und mit offenem Mund die Tricks bestaunt, auch wenn ich die Fahrer gar nicht identifizieren kann. Heute weiß ich, dass es dann zum Beispiel Salabanzi war, der da mit einem Cab Flip über die Pyra geflogen ist.  

Meinst du, dass aufgrund von Olympia und der damit verbundenen Menge an neuen Skateparks Streetskating wie wir es kennen irgendwann aussterben wird?

Ne, ich glaube nicht, dass sowas passieren wird. Ich denke eher dass es hilft, die allgemeine Akzeptanz von Skateboarding zu stärken und dabei hilft den Menschen näher zu bringen, dass Skaten für manche auch ein richtiger Job sein kann.

Ihr seid für dieses Video ja auch viel gereist. Gibt es einen Ort, der es dir besonders angetan hat?

Ja, bei der Frage kommt mir sofort EIN Land in den Kopf: Österreich! Wir waren mal in Innsbruck und haben da in einem Hotel gewohnt von dem aus man die gesamte Stadt überblicken konnte. Das war einfach traumhaft. Zudem ist die Stadt sehr gut zum Skaten. Wir haben aber auch einen Tag eine Wanderung durch die Wälder und aufn Berg gemacht, das war atemberaubend.

Klingt geil. Sag mal, für welchen Trick aus dem Etnies Video musstest du am härtesten ackern?

Lass mich nachdenken… Ich habe da einen Trick an einem Kink-Rail. Das war mein erstes dieser Art und ich habe an dem Tag einen 50/50 und dann eben noch einen Trick gemacht – du wirst es im Video gleich sehen.

Ok, ich bin gespannt! Vielen Dank für das Interview!

Chris Joslin Interview:

Hey Chris, willkommen in Frankfurt! Erstmal, wie alt bist du und wo wohnst du jetzt?

Ich bin 22 Jahre alt und derzeit wohne ich in Corona, CA. Das liegt im Inland Empire, etwa 45 Minuten landeinwärts mit dem Auto von den Stränden von LA aus.

Fährst du zum Skaten oft nach L.A.?

Ein oder zwei Mal die Woche würde ich sagen, je nachdem, in welchen Teil von L.A.. Nach Downtown komme ich vielleicht ein Mal im Monat, ansonsten bin ich eher in Riverside County unterwegs.

Wie lange fährst du eigentlich schon für Etnies?

Ich bin 2014 auf Etnies gekommen, also seit 4 Jahren.

Wie sieht dein normaler Tagesablauf so aus?

Ich stehe relativ früh auf, da ich ja eine kleine Tochter habe. Dann frühstücke ich mit ihr und meiner Frau, plane langsam den Tag und überlege wo ich skaten gehe. Wenn die Jungs, mit denen ich normalerweise losziehe, tagsüber beschäftigt sind, chill ich mit meiner Familie und gehe Nachts skaten.

Hast du einen Skatepark in der Nähe, in dem du regelmäßig skatest?

Hmm, ja, da sind ein Paar! Es gibt zwar einen direkt neben meinem Haus, aber auch ein paar Andere in der Gegend und ich versuche immer zu Verschiedenen zu gehen, um ein wenig Abwechslung zu haben.

Alles klar, zurück zum Etnies-Video. Weißt du, auf wie vielen Filming-Trips du für dieses Video warst?

Ich glaube ich war auf mindestens 10 Trips! Wir waren in Kanada, Barcelona, zwei Mal in Deutschland, Australien, Japan... Das sind so die Länder, die mir spontan in den Kopf kommen. Wir haben (mit dem Filming) in etwa angefangen, als ich auf Etnies gekommen bin, also fast vier Jahre "on the road".

Wie lange skatest du eigentlich schon?

Ich skate jetzt seit 18 Jahren! Mit 3 oder 4 Jahren stand ich das erste Mal auf dem Board. Eine ziemlich lange Zeit! Hahaha.

Gab es einen Punkt, an dem dir klar wurde: "Hey, moschen und große Stufensets runterzuspringen macht richtig Spaß!“? Oder anders gesagt, dass es dir liegt, irgendwo runter zu springen.

Jaman, als ich etwa 12 Jahre alt war, bin ich an der Hollywood High gewesen, an den 12ern, und habe damals einen Hardflip das Set runter gemacht. Ich habe mir einfach gedacht "probier halt mal" weil 12er mit 12 Jahren mich schon gereizt hat. Dabei habe ich dann gemerkt, dass mir der Impact überhaupt nichts ausmacht. Dazu kam, dass ich als Kid kaum Pop hatte und immer das Gefühl hatte, dass es mir leichter fällt, einen Trick irgendwo runter zu machen. So hat man einfach mehr Zeit zu flippen. Ich konnte damals auch noch keinen Treflip im Flat aber von irgendwas runter schon. Mit 14 kam das dann langsam, dass ich die Sachen auch im Flat gelernt habe.

Hattest du als Kid jemals größere Verletzungen?

Nein, überhaupt nicht. Ich habe damals nicht mal einen Muskelkater bekommen, egal wie viel ich gefahren bin. Ich schätze, ich hatte einfach Glück, dass ich nie ernsthafte Verletzungen hatte. Aber jetzt, wo ich meine Tochter habe, eine Familie, denke ich mehr darüber nach. Da kommen dann Gedanken auf wie "Verdammt, ich will heute Abend zu Hause sein, meine Frau und mein Kind sehen und nicht wegen irgendeiner dummen Scheiße im Krankenhaus landen"!

Ich weiß genau was du meinst! Anderes Thema: Stimmt es, dass Sheckler eine Rolle dabei gespielt hat, dich zu "entdecken"?

Nun, er hat mir definitiv geholfen, auf Etnies zu kommen. Als ich auf Plan B kam, fuhr ich zunächst noch für DC. Das lief aber nicht so gut und dann hat Sheckler ein gutes Wort für mich bei Etnies eingelegt. Das hat dann auch geklappt und mittlerweile sind wir die besten Kumpel. 

Erinnerst du dich an das erste Mal, als du ihn getroffen hast?

Ich glaube, ich habe ihn damals im Vans Park gesehen, aber nie wirklich mit ihm gesprochen. Erst als ich vor 5 oder 6 Jahren auf Plan B kam, haben wir dann mehr und mehr zusammen abgehangen und uns kennengelernt.

Du skatest ja auch Street League. Wenn ich euch da oben so sehe, scheint ihr nicht wirklich Konkurrenten zu sein, vielmehr sieht es immer nach einer ziemlich entspannten Session aus. Bist du bei Contests trotzdem auch nervös?

Nun, am Anfang von so einem Contest schaue ich erstmal, was ich auf dem Parcours so machen kann und denke mir einen groben Run aus. Wenn ich dann aber in die Semi-Finals komme, es vielleicht sogar ins Finale schaffen könnte, wird die Sache schon ernster. Ich meine, so einen Event zu gewinnen ist schon eine große Sache und wenn man die Chance hat, sollte man versuchen sie so gut es geht zu nutzen. Aber am Anfang versuche ich nur Tricks zu machen, die ich auf jeden Fall schaffe. Das ist allerdings auch ein zweischneidiges Schwert. Probierst du was Krasses, ist die Möglichkeit zu bailen höher und man kriegt GAR keine Punkte. Probiert man aber nur "auf safe" zu fahren, sehen die Judges das natürlich auch und geben dir weniger Punkte - vor allem weil sie dich ja kennen und denken "das war ja alles easy für den". Dabei ist garnichts easy. Du hast vielleicht hart dafür gearbeitet, dass ein Trick nahezu immer klappt, aber das heißt noch lange nicht, dass er easy ist.

...das macht es gerade für jemanden wie Dich besonders hart, oder?

Ja, es zwingt dich vor allem auch Tricks zu verändern. Ich habe in den letzten Jahren sicher viele Bigspins gemacht, und jeder denkt "oh, der ist easy für Joslin". An so einem Punkt muss man dann was ändern, aber ich kann nicht einfach genauso safe einen Cab-Flip aus dem Ärmel schütteln; da ist die Bail-Chance dann viel höher. In der letzten Zeit habe ich mich viel mit fakie Treflips beschäftigt, dass wäre cool den als "safe-Trick" zu haben. Das wäre ein Trick, der sowohl Judges als auch Zuschauer überraschen würde und den machen auch nicht besonders viele andere Starter in ihren Runs. Das wissen dann auch die Judges zu schätzen, die wollen einfach immer frische Moves sehen.

Findet Street League dieses Jahr tatsächlich statt? Ich habe gehört, dass sie vielleicht pausieren...

Nun, ich glaube, in Barcelona gibt es dieses Jahr keinen Wettbewerb. Bei München bin ich mir auch nicht sicher, aber ich weiß, dass der Erste in London ist. Ich habe auch gehört, dass man sich über Street League für Olympia qualifizieren wird. Ich WEISS es zwar nicht genau, aber glaube die haben ich vor sowas wie "die höchsten Punktzahlen von 2018/2019" als Qualifikationskriterium zu nehmen.

Interessant dass du auf Olympia kommst, darüber wollte ich als nächstes mit dir sprechen. Könntest du dir vorstellen da anzutreten?

Naja, also bisher sehe ich mich selbst da nicht, aber sollte ich mich qualifizieren oder so, fuck it, ich bin dabei!

...auch mit nem Trainingsanzug und so?

Hahaha, das wäre verrückt. Sowas würde ich definitiv nicht tragen wollen! Ich hoffe, dass sie die Skater nicht dazu zwingen.

Ich auch! Gut, zurück zum Video, für welchen Trick musstest du am härtesten arbeiten?

Ich denke, ich habe am härtesten für den Kickflip Backside Tailslide geackert, an so einem „Bank to Wall“-Spot. Da mussten wir 3 Mal hin bis der im Kasten war!

Interessant das es nicht irgendein krasses Stufenset oder so war...

Ja, da kommt wieder das Thema auf, was ich vorhin schon beschreiben habe. Wenn man einen Trick wieder und wieder und wieder macht, ist der irgendwann im Blut und man kann ihn einfach. Aber Tricks wie einen Kickflip Bs Tailslide an solch einem Spot, das ist für mich eine Kombination von Trick und Spot, die für meine Art zu Skaten fast schon unnatürlich ist. Wie eine Fremdsprache die man Schritt für Schritt erlernen muss. Als wir das erste Mal da waren, haben wir den Spot nur freigeschaufelt, danach war dann nichts mehr mit Skaten. Bei zweiten Mal habe ich den Trick drei Stunden lang probiert bis mir irgendwann schlecht wurde. Selten habe ich mich so ausgepowert und konnte danach eine Woche lang nicht mehr skaten. Beim dritten Mal hat es dann zum Glück nach etwa zwei Stunden geklappt. 

Oh man, ich kann mir vorstellen wie erleichtert du da warst und bin gespannt den Trick gleich zu sehen. Danke für das Interview Chris!

Gerne, danke dir!

Etnies bei Titus: