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Thomas Eckert
Erstellt von Stefan | Feature

SERVUS, THOMAS ECKERT


Ein Interview mit Titus München's Thomas Eckert.

Der Süden boomt derzeitig! Mit neuen Shops, Talenten und kleinen Brands macht der Großraum München auf sich aufmerksam. So dachten wir uns, dass es höchste Zeit ist, mal einen Titus-München-Teamfahrer im Brettkollegen zu Wort kommen zu lassen. Thomas Eckert ist bestens im Süden connected und liefert uns mit seinem Interview einen kleinen Lagebericht, was dort unten und bei ihm persönlich los ist.

 

INTERVIEW STEFAN ISBRECHT

FOTOS LEO PREISINGER

 

 

BS LIPSLIDE

Hast du quasi einen Local-Spot oder -Park?

Vor etwa vier Jahren hatte ich erfahren, dass in unserer Nachbargemeinde ein neuer Skatepark in Planung war. Um zu verhindern, dass derselbe Schwachsinn gebaut wird, wie in jeder anderen kleineren Gemeinde, habe ich Kontakt mit dem Bürgermeister aufgenommen, der mir größtenteils die Planung des Skateparks überlassen hat. So hatte ich die Möglichkeit, mir einen Skatepark hinzustellen, wie ich ihn mir wünsche. Ist ziemlich geil geworden! Klein, aber fein. Ich hab es aber leider nicht geschafft, ihn unattraktiv für Scooter-Fahrer zu gestalten. Das war eigentlich ein Hauptziel …

Und mit wem bist du dort meistens unterwegs?

Ich habe wie gesagt hier meine eigene, kleine Skatecrew. Alles Homies aus der Gegend, die immer für eine Session zu haben sind.

Bigspin FS Boardslide

2015 muss ein besonderes Jahr für dich gewesen sein. Du hast in »Nightsession« von Philipp Dettmer zum ersten Mal in einem Kinofilm vor der Kamera gestanden. Wie war das für dich?

Anfangs war es sehr komisch, ständig die Kamera vor der Nase zu haben und durchgehend verkabelt zu sein, aber das hat sich relativ schnell gelegt. Wir hatten kein Drehbuch und die Jungs sind keine Schauspieler, genauso wie ich. Es lief bei uns alles ein bisschen anders ab. Es ging darum, einfach nur den Tag zu durchleben, eine gute Zeit zu haben und das Ganze dokumentarisch festzuhalten. So war meistens nach dem zweiten Bier die Kamera schon wieder halb vergessen.

BS TAILSLIDE TO FAKIE

Der Film wurde u. a. auf dem Filmfest München gezeigt. Wie war die Resonanz zu dem doch recht ungewöhnlichen Streifen?

Ziemlich gut! Wir sind alle sehr erstaunt und glücklich über die vielen, guten Rückmeldungen. Ich war anfangs vermutlich der Skeptischste der ganzen Gruppe und wurde positiv überrascht.

Ich denke, jeder kann sich den Film ansehen und vermutlich das eine oder andere Mal schmunzeln.

Meiner Meinung nach ist der Film nicht wirklich für die Zielgruppe »Skater« bestimmt, sondern viel ansprechender für andere, außenstehende Menschen, die mit Skateboarding absolut nichts am Hut haben. Skaten ist ja komplexer als eine Sportart. Es ist eine Lebenseinstellung und verbindet Menschen weit mehr als viele Vereinssportarten. Das wissen viele Menschen definitiv nicht.

Im Endeffekt soll der Film ein gutes Lebensgefühl vermitteln. Und ich glaube, das tut er. Ich bin super froh, dass ich Teil des Ganzen sein konnte und dabei sein durfte. Wir hatten eine geile Zeit und dafür bin ich Philipp und der Crew echt dankbar.

THOMAS FÄHRT FÜR TITUS MÜNCHEN UND FAVORITE SKATEBOARDS.

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