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Skateboarding bei Olympia 2020
Erstellt von Stefan | News

Skateboarding bei Olympia 2020 in Tokio


It's Official!

Jetzt ist es offiziell! Skateboarding wird bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio eine Olympische Sportart! Das verkündete gestern das IOC (International Olympic Comitee). Über 80 männliche und weibliche Skateboarder werden, also ziemlich genau jetzt in vier Jahren, in den Disziplinen Street und Park gegeneinander antreten.

In der Skateboard-Szene sind die Meinungen zu dem Thema bisher sehr gespalten. Viele befürchten, dass Skateboarding durch Olympia etwas genommen wird. Andere wiederum sehen in den Olympischen Spielen eine große Chance und Möglichkeit. Denn es steht außer Frage, dass Skateboarding und uns als Skateboardern bei den Olympischen Spielen eine einzigartig große Bühne geboten wird.

Von der anderen Seite betrachtet, hat Olympia sehr großes Interesse an jungen Sportarten, wie Skateboarding. Das sieht man daran, dass zudem auch noch Surfing und Baseball als Olypische Sportarten in Tokio dazu kommen werden. Scheint als wären die Olympischen Disziplinen in der heutigen Zeit etwas vom Verstauben bedroht. Da kommt ein hipper Neuanstrich mit Surfing und Skateboarding wohl ganz gelegen.

Tony Hawk sieht es als Win-Win-Situation für beide Parteien, Olympia und Skateboarder: "It is exciting that skateboarding could possibly be included in the Olympics. This is not only a great opportunity for our sport and the skaters, but also for the Games"

Titus Dittmann steht etwas kritischer Olympia gegenüber: "Skateboarding braucht kein Olympia, aber Olympia braucht Skateboarding. Die Olympischen Spiele sind alt geworden und Skateboarden gilt als zeitgeistig, als Lifestyle." Trotzdem engagiert er sich bei der Olympia-Sache. Denn er sieht Olympia unaufhaltbar und möchte versuchen das Beste für die Skateboardkultur herauszuholen.

Olympia's Auswirkungen auf Skateboarding

Wie bereits erwähnt, gibt es Hater, die das alles für eine gar nicht so gute Idee halten. Argumente wie "Skateboarding gehört auf die Straße", "Skateboarding ist kein Sport" oder "Im Skateboarding gibt es keinen Besten oder die Beste" machen sich breit. In allen Aussagen liegt auch gewiss ein Funken Wahrheit und Verstand. Doch überlegen wir doch mal anders herum. Gibt es ab 2020 keine Street Spots mehr? Müsst ihr ab den Olympischen Spielen Trainingszeiten zum Skaten einhalten? Müsst ihr euch jetzt an euren Freunden messen und versuchen der Beste zu werden? Wir können euch beruhigen: Olympia wird euch nicht die Straße nehmen, ihr müsst euch nicht im Skateboard-Verein anmelden und ihr dürft auch einfach zum Spaß jeden Tag Skateboard fahren gehen. Und für diejenigen, die sowieso schon gerne  Contests fahren und sich auf einer professionellen, sportlichen Ebene vermarkten möchten, ist Olympia ein Segen und die ideale Plattform sich und sein Skaten der weiten Welt zu zeigen.

Also schnapp dir dein Skateboard und mach worauf auch immer du Lust hast. Es bleibt einem jetzt eh nichts weiter übrig als abzuwarten und zu sehen, ob die Olympischen Spiele in Tokio ein voller Erfolg werden und Skateboarding so gezeigt wird, wie wir es alle lieben!