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Erstellt von T. Gentsch | News

Titus Osnabrück | Kopenhagen Tour 2019


City of peace in a peaceful city

Photos: T. Gentsch
Video: J. Frenzel

„Welche Zutaten braucht man für eine erfolgreiche Tour?“ – Diese Frage stellten sich die Jungs von Titus Osnabrück zu Beginn des Jahres 2019 und eine Antwort war relativ leicht gefunden. „Das komplette Team, eine attraktive Stadt und eine adäquate Unterkunft. Zudem noch einen Van und schlussendlich gutes Wetter“ – fertig ist der perfekte Trip. Als Reisedestination wurde die dänische Hauptstadt Kopenhagen gewählt, mittlerweile eine der Top-Städte Europas wenn man nach perfekten und einzigartigen Spots sucht. Zudem ist Kopenhagen von Osnabrück aus mit dem Auto in etwa 7 Stunden erreichbar, was eigentlich relativ kurz ist, bedenkt man, dass man auch eine gute halbe Stunde mit der Fähre übersetzen muss. So kommt allerdings auch das Gefühl auf, wirklich zu verreisen und entsprechend gut war die Stimmung trotz der unzähligen Staus, die es auf der Hinfahrt zu bewältigen galt. Das Air BnB erreichten wir zwar erst bei Anbruch der Dunkelheit, fanden aber trotzdem noch einen Parkplatz vor der Haustüre und hatten nach kurzer Zeit die Schlüssel in unseren Händen. 3 volle Tage ohne Regen standen uns nunmehr bevor und enthusiastisch bestiegen wir am nächsten Morgen den Van mit dem Ziel „Nörrebro“, wo sich gleich 5 komplett verschiedene Spots in unmittelbarer Nähe befanden – perfekt um sofort ein paar Tricks einzutüten.

„Was´n das da an der Scheibe“ fragte Henny in die Runde, als wir gerade mal ein paar Meter gefahren waren. Nach einem Griff hinter den Scheibenwischer hielt er einige Sekunden später unser erstes Parkticket in der Hand, welches sich auf dezente 140 Euro belief. Somit war das Tourbudget direkt mal ein wenig schmaler, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Ein paar Stunden später waren dann auch schon die ersten Lines gefilmt, ich hatte ein paar Photos und wir beschlossen, den Tag nicht mehr mit „selber Skaten“ sondern „Zuschauen“ zu verbringen? Rein zufällig fand nämlich an diesem Samstag auch das Finale des CPH Open am „Triangle Spot“ im Hafen statt und wir wollten es uns nicht nehmen lassen, das Skateboarding von Koston und Co an einem DIY Spot zu bestaunen.

„Gentsch, wenn ich mir eins wünsche, dann wäre es eine Flasche Sekt, die gibt es hier doch immer, oder?“, sagte Henny, als wir den van auf einem Schotterparkplatz neben dem DIY Spot geparkt hatten. Enthusiastisch liefen wir in Richtung des Geschehens und hatten dank Maxim Rosenbauer schon nach wenigen Minuten die erste Flasche Sekt in der Hand. Hendrik strahlte, vor allem, als ich obendrein noch mit 30 Biermarken in der Hand von meiner „alle mal begrüßen Tour“ wiederkam. Jetzt hieß es ausgelassen die Pro´s zu bestaunen und in der Tat bot sich ein sehr spannendes Finale. Als selbiges vorbei war, begaben wir uns wieder zum Van, Marius, der nichts getrunken hatte, stieg hinter das Steuer und… traute seinen Augen nicht: Wir hatten schon wieder ein Ticket kassiert!

 Dieses Mal kostete es nur 100 Euro – aber mit 240 Euro an einem Tag für parken ausgeben, damit hatten wir nicht wirklich kalkuliert. Fortan achteten wir NOCH genauer auf jedes auch noch so kleine Schild, googelten, wie viele Meter man von Kreuzungen entfernt parken muss und… ließen uns die Stimmung trotzdem nicht versauen. Henny verbrachte den Rest des Abends mit herrlichen „Drunken-Calls“, Mika testete jedes Kinderinstrument im Air BnB und Cedrc kochte eine fette Bolognese. Jetzt waren wir „wirklich angekommen“ und hatten noch zwei ganze Tage vor uns. Life is good.

Ab hier sagen Bilder und Videos mehr als Worte. Wir nutzten die Zeit um so viele Spots wie möglich zu fahren und hatten fast schon Tränen in den Augen, als wir bei 30 Grad am Dienstagmorgen vor der Wohnung den Van beluden und einer der schönsten Städte Europas den Rücken kehrten. Insgesamt brachten wir 263 leere Dosen als Pfand zum Supermarkt und hatten so eine komplette Spritfüllung wieder rausgeholt – und somit auch fast eines der Parktickets kompensiert. Einig darüber, dass dies sicher nicht das letzte Mal in Kopenhagen war, begaben wir uns wieder auf die Fähre, in Staus und am nächsten Tag in den „normalen Alltag“. Vergessen werden wir diesen verlängerten Wochenendtrip aber sicher so schnell nicht mehr!

Titus Osnabrück | CPH Irrsinn 2019

Es wurde nicht nur geskatet!