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Erstellt von T. Gentsch | News

Titus Tornados in Polen | Brettkollegen Winter 2018


Der Brettkollegen Artikel Online

Polen – die östlich angrenzende Perle jenseits der Neiße

Diese Perle jenseits der Neiße ist dem kulturell interessierten Skater bekannt, jedoch hat kaum jemand andere Städte als Warschau auf dem Schirm. So nah und doch so fern – so wirkt unser Nachbarland oft: Aus Berlin fährt man gerade mal zwei Stunden nach Polen. Aber nicht nur die Entfernung, sondern auch die Mentalität scheint dort schlichtweg anders zu sein. Die Mission bestand also darin, Neues zu erkunden: Stettin, Posnan & Zielona Gora bildeten die Route. Fehlten noch eine Handvoll hungriger Skater: Titus Tornados Teamrider Octavio Trindade, Thorsten Ballhause, Thomas Prochaska – allesamt dem wunderschönen Osten der Bundesrepublik entsprungen, schienen die optimale Besetzung für unsere Expedition zu sein.

Fotos & Text: Dennis Scholz

Polen ist rough. Das gilt nicht nur für die Spots, viel mehr lässt sich die Eigenschaft auf die Menschen (und insbesondere deren Umgang mit Deutschen), das Trinkverhalten, Essgewohnheiten und Lifestyle allgemein beziehen. 

„Whisky auf den Nächsten! Was, 0,7 oder was?“ - Thorsten Ballhause

Unsere kulturell sehr offene Crew entschloss sich natürlich, uns den Leuten möglichst stark anzupassen: Die Tage starteten meist mit fragwürdigen Hotdogs von einer Kiosk-Kette, welche gefühlt in 50 % der Häuser mit einer Filiale vertreten ist, und endeten in Bars oder Clubs, in denen das Publikum hätte nicht diverser und das Bier hätte nicht günstiger sein können. 

 

An der Theke landeten wir meistens, da die Regenwahrscheinlichkeit für den nächsten Tag irgendwo bei 100 % und höher lag. Es ist jedoch zu erwähnen, dass der Wetterbericht in Polen scheinbar immer das genaue Gegenteil von dem prophezeit, was am darauffolgenden Tage eintritt … 

„Habt ihr Bock auf Tartar? In dem Laden da vorn gibt’s voll viele geile Gerichte für 2 €, unter anderem Bier für 1 €!“ - Thomas Prochaska

So kam es nicht nur einmal vor, dass aufgrund finsterer Wettervorhersage am Abend reichlich Pivo floss und wir am nächsten Tag dazu verdammt waren, mit dickem Schädel in der Sonne zu skaten. 

 

Andersherum: Wenn abends alles gemächlich ablief, durften wir uns am nächsten Tag – gut ausgeschlafen – Spots im Sturzregen anschauen. Na super. Trotzdem gelang es uns, ein paar wunderschöne Spots zu skaten und reichlich Unsinn zu reden. It’s all about the good times!

„Wie spät ist es? Was, schon 23:15 Uhr? Und hier hat noch niemand ’nen Eimer Soljanka runtergekippt?!“ - Octavio Trindade

Stuff der Crew bei Titus: 

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