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Iriedaily – Bratislover Tour

Valeri Rosomako - BS Tailslide

Text: Sam Schulze Fotos: Henrik Biemer

Wie immer im Herbst, wenn die Bäume ihre Blätter fallen lassen und die letzten Sonnenstrahlen ihre Kraft verlieren, sammelte sich das Iriedaily-Team, um eine letzte Skatetour im Jahr abzuhalten.

Eine Tour, der alle freudig entgegenblicken, denn eine Iriedaily-Skatetour ist mehr, als nur mit Gleichgesinnten Skateboard zu fahren. Sie ist ein großes Familientreffen, bei dem es darum geht, alle noch einmal zusammenzubringen, dem Team Danke zu sagen und auf dem Board eine gute Zeit zu haben.

So versammelten sich an einem kühlen, verregneten Herbsttag die Teilnehmer dieser Reise an ihrem üblichen Treffpunkt im Herzen von Kreuzberg, um neuen Abenteuern entgegenzusehen, sich gegenseitig beim Skaten zu pushen und neuen Menschen und ihren Geschichten zu begegnen. Getreu diesem Motto verschlug es unsere zehnköpfige Truppe in die slowakische Hauptstadt Bratislava. Mitten im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Österreich und Ungarn war die Stadt für uns perfekter Ausgangspunkt, um von dort drei Städte in jeweils drei Tagen zu erkunden. 

Die Vorfreude der letzten Tage, endlich mal wieder mit allen gemeinsam zu skaten, schlug beim Einfahren in die Stadt in wahre Begeisterung um. Bratislava hatte scheinbar alles an Spots zu bieten, was das Skateboard-Herz begehrt.

Zwischen barockem Altbau und modernster Architektur gab es in dieser rasant wachsenden Metropole vieles zu entdecken!

Danni Olsen - BS Feeble

Schnell war der erste Stopp auserkoren. Doch leider liegen Freud und Leid bei einer Tour, wie im wahren Leben auch, oft dicht beieinander. So hatte Konstantin Rutschmann das Pech, sich beim Warmfahren gleich so zu zerlegen, dass für ihn Skaten in den folgenden Tagen keine Option mehr war.

Um das Beste aus der Situation zu machen, wurde er kurzerhand vom Rest des Teams zum Session-Keeper ernannt und fortan von den anderen durch die Stadt geschoben. Zum Glück war für uns das Pech für diese Tour damit aufgebraucht: Wir konnten uns trotz Spätherbst über T-Shirt-Wetter und Sonnenschein freuen.

Valeri Rosomako - FS Wallride

Bratislava war skatetechnisch gut zu uns. Es wurden reichlich Tricks eingetütet. Und so zogen wir motiviert weiter ins viel größere und spektakulärere Budapest. Eine wahnsinnig schöne Stadt, die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Ungarns! Mit über 1,7 Millionen Einwohnern ist Budapest die neuntgrößte Stadt der Europäischen Union und bietet dem versierten Skateboard-Fahrer Spots entlang der Donau aufgereiht wie Perlen an einer Schnur.

Sven Kanclerski - Hippie Jump

So brauchten wir einfach nur durch die Stadt pushen, haben uns vom Glanz vergangener Tage beeindrucken lassen, um ganz nebenbei die unterschiedlichsten Skatemöglichkeiten zu entdecken.

Wir haben mit dem Skateboard unter den Füßen das ruhig gelegene Buda erkundet und sind im wuseligen Pest langsam in die hereinbrechende Nacht gerollt. Budapest hat eine gut ausgeprägte Skateszene – und man findet überall in der Stadt eingewachste Curbs und Ledges. Neben den üblichen Skateparks gibt es auch reichlich DIY-Parks. So hatten wir ein paar nette Begegnungen in ebensolchen und fuhren hier und da mit den Locals eine Session, bevor es auch schon zu unserem letzten Tourstop nach Wien ging. Die Hauptstadt Österreichs war fast ein Heimspiel für uns. Mit Thomas Steinwender und Steve Forstner hatten wir zwei echte Österreicher im Team und mit Teamfahrer Nino Ullmann sogar momentan einen Wahlwiener an der Hand – und einen großen Freundeskreis von fast jedem im Team. Kurz: Wir hatten so viele Spot-Guides wie auf unseren letzten zehn Touren zusammengenommen. Wer schon einmal in der österreichischen Hauptstadt war, weiß dass diese mit bestem skatebaren Untergrund und vielfältigsten Möglichkeiten zu skaten ausgestattet ist.

Steve Forstner - BS Wallride Nollie Out

Als wahres Juwel unter den Spot-Guides erwies sich Wiens Skate-Legende Chrisitee, der von Traditionsspots – von der Donauinsel über die Stephansplatz-Ledges bis zu den Oberlaspitzen – auch jedes Hinterhof-Rail und jeden neugebauten DIY-Spot kennt. Das Skaten in Wien ist so abwechslungsreich wie insgesamt die Einflüsse dieser Weltstadt. Wenn man bedenkt, dass rund ein Viertel der österreichischen Gesamtbevölkerung in Wien lebt, kann man sich vorstellen, was für ein Gewusel in diesem Schmelztiegel zwischen westlicher Welt und dem Balkan herrscht. Genau das Richtige für eine Horde skatehungriger Piefkes auf der Suche nach etwas Spaß auf dem Rollbrett!

Wenn abends, nachdem wir uns an den schönsten Spots der Stadt ausgetobt hatten, die Knochen müde wurden, ließen wir den Tag am Heldenplatz gemütlich ausklingen, um uns anschließend mit all unseren neuen und alten Freunden ins Nachtleben zu stürzen. Nach neun aufregenden Tagen und Nächten ging mal wieder eine Reise zu Ende, die allen Beteiligten auf der Heimreise ein Lächeln auf die Lippen zauberte.

Iriedaily - Bratislover Tour Clip

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