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Alles rund ums rollende Brett. Was Du schon immer über Longboards wissen wolltest.


Du intressierst dich für's Longboard fahren, hast aber null Ahnung darüber. Titus Skateshop Augsburg hilft Dir.

 

In diesem Beitrag wird Dir alles rund um's Longboard erklärt.

Das Longboard besteht aus verschieden Komponenten, die wiederum auf die einzelnen Fahrarten individuell ein- und auch umstellbar sind.

Somit gibt es nicht nur Unterschiede am Deck, sondern auch an den Achsen und Rollen.

Sogar bei den Montagesätzen und Kugellager gibt es kleine aber feine Unterschiede.

Mit Titus Skateshop Augsburg zum richtigen Board finden.

 

Allgemeines

Die meisten Decks bestehen aus Ahornholz oder Bambus, wobei beides oft mit anderen Materialien, wie Fiberglas, Epoxydharz kombiniert werden.

Bei den einzelnen Decks, gibt es unterschiedliche Formen sowie Unterschiede im Shape, Längen und Breiten. Man unterscheidet zwischen TwinTip, Cruiser und PinTail Boards. Die Breite des Boards sollte sich an der Länge deiner Füße orientieren, um so einen sicheren und stabilen stand zu gewährleisten. Die Länge des Decks sollte ebenfalls zu deiner Größe passen. Auch der Flex spielt eine Rolle beim Fahren. Somit gibt es drei verschiedene Stufen.

Der Flex steht für die Elastizität eine Decks, die je nach Fahrart variiert werden kann.

Downhill

Beim Downhill fahren entstehen hohe Geschwindigkeiten, die bis zu 100 km/h schnell werden können. Dabei ist es wichtig, dass das Board eine gute Bodenhaftung und deine Füße einen guten stand haben. Die Achsen spielen dabei eine große Rolle, da diese einer sehr hohen Belastung ausgesetzt sind. Man sollte deshalb nicht mit jeder beliebigen Achse fahren, da sie nicht auf hohe Geschwindigkeiten zugelassen sind und schon bei einer Geschwindigkeit von ca.50 km/h instabil werden. Für das Downhill fahren gibt es auch noch das so genannte Drop- Down Board was mit einem tiefer liegenden Schwerpunkt überzeugt. Durch den tiefer liegenden Schwerpunkt ist die Lenkung träger allerdings liegt es stabiler auf der Straße Auch das Bremsen bei solch hohen Geschwindigkeiten bietet manchen ein Problem, deshalb sollte ein gutes Downhillboard ein ausgeprägtes Concave haben. Durch das Concave steht der Fuß nochmals stabiler auf dem Brett um somit mehr Druck auf die einzelnen Kanten geben zu können. Dies ist besonders wichtig bei Slides.

Cruising

Cruiserboards ähneln eher einem Skateboard, da sie meist ein Tail ausgestattet sind. Es lassen sich auch kleine Tricks wie Ollies oder Kickflips machen. Das klassische Pintail-shape zeichnet den Cruiser aus und vermittelt somit eher den Look eines Surfboard´s.

Cruiserboards etablieren sich eher zum Fahren in der City. Gerade die kleineren Modelle wie z. B. die Pennyboards (22") sind dafür bestens geeignet, da sie klein, schnell und wendig sind. Aufgrund der kleinen Größe und des geringen Gewichts, lassen sie sich optimal an den Rucksack schnallen um somit den ein oder anderen Laden zu betreten.

Rollen und Größen

Auch bei den Rollen gibt es kleine Unterschiede. So bringen beispielsweise weiche Rollen den größeren Grip auf die Straße. Nachteil bei weichen rollen ist, dass sie sich eher schwer zum Sliden eignen, da sie immer wieder Grip während des Slide Vorgangs fassen. Harte Rollen Sliden besser, kontrollierter und laufen auf Grund der geringeren Reibung schneller. Die Rollen sollten sich auch nach deinem Körpergewicht richten d.h je schwerer desto härter die Rolle.

Genauso wie die Härte eine Rolle spielt, so ist der Durchmesser mindestens genau so wichtig. Kleinere Rollen beschleunigen besser und lassen sich ebenso leichter bremsen. Nachteil ist, das sie unruhiger laufen und sich die Kugellager leichter erhitzen.

Große Rollen laufen bei hohen Geschwindigkeiten besser und die Kugellager erhitzen sich weniger schnell.

Kugellager / Riserpads / Montagesatz

Kugellager:

Alle üblichen Skateboard-Kugellager können benutzt werden .Jede Rolle wird mit 2 Kugellagern bestückt und handfest an der Achse montiert. Das heist die Schraube nicht zu fest drehen.Die meisten Achsen sind mit einem 8mm Achstift ausgestattet sodas wirklich jdes gänige Kugellager montierbar ist. Solltest du eine Achse mit 10mm Achstift verwenden, gibt es dafür wiederum spezielle Kugellager die man verwenden sollte.

Riserpads:
Die Aufgabe von Riserpads ist es Stöße ab zu fangen und erhöhen auch den Abstand zwischen Rolle und Deck. Die Pats bestehen beistens aus Gummi, es gibt sie aber auch aus Plastik.

Montagesatz:

Ein unerlässliches Bauteil eines Longboards ist der Montagesatz. Er hält zusammen, was zusammen gehört. Der Montagesatz ist ein sicherheitsrelevantes Bauteil und verbindet das Deck mit den Achsen. Jeder Montagesatz ist mit selbstsichernde Muttern ausgestattet, was das Selbstlösen der Schrauben verhindern soll. Auch wenn es selbstsichernde Muttern sind, sollte man sie dennoch hin und wieder überprüfen und nachziehen.