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Thomas Prochaska | Nosebonk | Leipzig
Erstellt von T. Gentsch | News

Spot Delivery Tour 2017 | Levi´s Skateboarding x Titus | Leipzig


Der erste Stopp der Tour 2017 - Leipzig

Der 20. Mai 1873 ist weltweit als die Geburtsstunde der Jeans bekannt. An diesem Tag meldete der Deutsche Levi Strauss, der zu Zeiten des Goldrauschs in die USA übergesiedelt war, ein Patent auf die mittlerweile kultigen Nietenhosen an. Seitdem hat sich einiges getan: Levi´s Hosen sind mittlerweile in fast jedem Kleiderschrank zu finden und der Goldrausch wird in unserer aktuellen Geschichte zum Betonrausch. Schauplatz ist nicht mehr das heiße Kalifornien, sondern das sonnige Ostdeutschland; genauer gesagt die Städte Leipzig, Chemnitz und Dresden. Der 144. Geburtstag der Jeanshose war für unser Team also der Startschuss, zehn Tage lang neue Skatespots aus Beton zu erschaffen – Zeit für die „Titus X Levi´s Skateboarding Spot Delivery Tour 2017“.

 

 

 

 

 

Nachdem der Titus Sprinter in Münster mit Werkzeugen, Gepäck und Skateboards beladen war, hieß es für die Crew erstmal, die lange Strecke nach Leipzig zu meistern. Bei 30 Grad und ohne Klimaanlage war dies zwar kein Zuckerschlecken, tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. Die „Kern-Crew“ bestand aus Adam Przybyla, Tom Kleinschmidt, Thomas Prochaska, Rohan Anderson und Julius Dittmann, für die Dokumentation waren Christian Blümle und Dennis Scholz mit an Bord. Am selbstverwalteten Jugend-Kulturzentrum Conne Island angekommen, wurden die Jungs schon von den Locals erwartet. Man sparte sich jedoch die Kräfte für den kommenden Morgen auf und ließ den Abend entspannt im Hostel ausklingen.

 

 

 

Am nächsten Morgen ging es dann aber in die Vollen und eine aus zehn Mann bestehende Crew begann mit den ersten Erdarbeiten. Schließlich muss man erstmal eine ordentliche Grundstruktur schaffen, bevor es an die Verarbeitung von Beton geht. Die Locals hatten sich für einen Bau-Bereich oberhalb der schon vorhandenen Bowl-Landschaft entschieden, wo es eine Beton Mini-Ramp durch eine Bowl Corner zu erweitern galt. 

Zwischendurch ließen es sich die Jungs nicht nehmen, immer mal wieder aufs Board zu steigen und so verstrich der Tag wie im Fluge. Gleiches galt für den 2. Tag und am Abend war der fertige „Corner-Bauabschnitt“ in all seiner Schönheit zu bestaunen. Wer jetzt denkt „das ist aber doch nicht fertig“ liegt richtig. Sinn und Zweck der Tour ist jedoch nicht zwingend, Locals einen fertigen Spot vor die Nase zu setzen. Vielmehr zielt die Tour darauf ab, die Leute zu animieren selbst anzupacken und in Eigenregie ihren neuen Spot zu vollenden. Nächster Stopp – Chemnitz.

Levi´s Skateboarding bei Titus:

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