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Erstellt von T. Gentsch | News

COS Cup Dortmund | Deutsche Skateboardmeisterschaft 2025


Erster Tourstopp 2025 und Westdeutsche Meisterschaft!

Als wir bei TITUS seinerzeit einen Park Check-Out des vor mittlerweile 3 Jahren neu eröffneten Parks in Dortmund-Hombruch gemacht hatten, schien selbiger geradezu prädestiniert für einen Contest zu sein. Die drumherum gelegenen Hügel bieten Zuschauern eine perfekte Übersicht, das nahegelegene Jugendzentrum eine Location für Catering und der Parcours ein günstiges Shape für flüssige Lines. Anfang Juli sollte es dann soweit sein und der erste COS Cup 2025 sein Gastspiel im Dortmunder Süden feiern. Sollte sich hier schon herauskristallisieren, wer ein Anwärter auf den deutschen Meistertitel ist? Well, lets see and run the facts!

Aus dem COS Finale in Torgau war Josh Junkes als deutscher Meister 2024 hervor gegangen und wollte in Dortmund nahtlos an diesen Erfolg anschließen. Nach der Vorentscheidung am Samstag sah es auch ganz danach aus, doch alles der Reihe nach. Wie gewohnt gab es insgesamt 5 Gruppen, Street A und B, sowohl bei Jungs, als auch Mädels, sowie die Ü35 Gruppe. Dortmund ist ziemlich günstig in Deutschlands westlicher Mitte gelegen und so konnte man schon einige Starter erwarten. Das samstägliche Wetter war herrlich und als wir mittags eintrafen, tummelten sich schon diverse Fahrer auf der dreieckigen Fläche. Diese Form erwies sich in der Tat als ziemlich sinnvoll, und abgesehen von der Hip kamen sich nur selten Leute entgegen.

Das Starterfeld bestand aus den „üblichen Verdächtigen“, aber das war es dann leider auch schon. Lag es vielleicht daran, dass mal wieder 3 andere Contests am selben Wochenende stattfanden? Es ist immer wieder zum Haare raufen, dass scheinbar niemand schaut, „wann denn andere was machen“. Etwas „anders“ lief dann auch die Auswertung der Vorentscheidung, die erstmalig von David Suharis Töchtern übernommen wurde. Die Ergebnisse der Vorentscheidung bekamen wir erst beim abendlichen Dinner zurück in Münster (danke Steffen Krüger) zu Ohren und Josh Junkes war in der Tat wieder auf dem ersten Platz gelandet. Zwar war es nur die Vorentscheidung, aber da für den Sonntag Regen angesagt war…

Diese Vorhersage war übrigens auch der Grund, weshalb der Ravenol Barrel-Jump, aka der Best Trick Contest, schon Samstag durchgeführt wurde. Hier hatte Josh ebenfalls gewonnen, mit einem Nollie Bigspin Late-Flip. Es gab zwar auch einige andere Top-Moves, aber alleine einen Nollie Trick über die Fässer zu poppen erfordert verdammt viel Skill. Ein Wochenende in der „Bretterbude“ sowie eine Carlo Colucci Uhr wanderten somit ins Saarland an einen erfreuten Josh.

Der Sonntag kam dann in der Tat sehr grau daher und sämtliche Regenapps prognostizierten „ab 15 Ihr Regen“! Somit musste eine Entscheidung gefällt werden, welche Gruppe als erstes fahren sollte. Da Josh mit seinem ersten Platz der Vorentscheidung direkt ins Finale eingezogen war, entschied man sich das Semi-Finale Street-A als erstes zu starten und die Ergebnisse davon notfalls als Final-Ergebnisse zu werten. Dies bedeutete dann allerdings auch, dass Josh dieses Semi-Finale mitfahren musste, da er ja nicht automatisch 1. des Finales sein konnte. Und so kam es wie immer bei solchen Szenarien zu 2 Runs mit Bails, im kompletten Gegensatz zum Samstag.

Josh nahm es sportlich und wenn es zu einem Finale gekommen wäre, hätte er wiederum mitfahren können. Kam es aber nicht. Lediglich der Street-B Gruppe war noch ein Finale gegönnt, danach war es mit dem Contest leider vorbei. Die Siegerehrung fand dann im eingangs erwähnten Jugendzentrum statt, hinter dem Flo Westers und einige Andere auch gecamped hatten – und hellauf begeistert von dem Umfeld und der Gastfreundschaft waren. In diesem Sinne, danke an alle Beteiligten und bis zum nächsten Stopp in Saarbrücken.