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Erstellt von Stefan | News

Key Street: Der Traum vom eigenen Streetwear Label - Jaxin Hall im Interview


Jaxin Hall hat sich diesen Traum erfüllt.

Viele von euch haben bestimmt mal den Traum oder Gedanken gehabt, sein eigenes Streetwear- oder Skateboard-Label zu gründen. Jaxin Hall, der Gründer von Key Street, hat sich diesen Traum erfüllt. Wir haben ihn zu den Hintergründen, der Gründung und dem aktuellen Status Quo der Company befragt. 

Hi Jaxin. Seit wann gibt es Key Street und wie fing alles an?

Offiziell wurde Key Street 2012 gegründet. Designs mache ich aber eigentlich schon seit 2006. Vorher hatte ich einen schrecklich öden Job in einer Firma in Neuseeland, wo ich auch her stamme. Ich saß eines Tages an einer Bushaltestelle und habe davon geträumt aus diesem Trott rauszukommen. So saß ich also da und habe gezeichnet, da mich Kunst und Design schon immer begeisterten. Mit der Zeit erzählten mir immer mehr Leute, dass ich die Designs doch auf T-Shirts drucken sollte und sie würden sie kaufen. Und eben genau das tat ich. Glücklicherweise lief es so gut, dass ich mich dazu entschied meinen normalen Job zu quitten und Vollzeit zu designen.

Welche Rolle spielst du bei Key Street und wer ist noch involviert?

Hauptsächlich beschäftige ich mich mit den Grafiken und den Designs der Kleidung. Ich plane aber auch die Team Trips, und da die Marke gewachsen ist, bin ich ebenfalls für den Ablauf, die Logistik und den Verkauf verantwortlich. Eigentlich ist das alles eine fancy Formulierung für „Get shit done“, wie wir hier zu sagen pflegen.

Außerdem habe ich noch ein kleines aber feines Team im Lager, das sich um den Versand und den Service kümmert. Meine super Frau kümmert sich um die Kinder und kontrolliert, dass die Zahlen stimmen. Das ist es an sich. Keine großen Investoren, kein großes Budget. Ich habe den Brand aus dem nichts gegründet und wir machen alles selbst.

 

Wie würdest du die Designs und Produkte bei Key Street beschreiben? Was ist der Unterschied zu anderen Street Wear Brands?

Ich hole mir viel Inspiration aus der Natur und aus vintage Jagd- und Angel-Grafiken. Ich versuche eine Cross-Over-Kombination aus alt und neu zu schaffen und dabei moderne Streetwear, Skate-Cuts und –Styles mit vintage Ralph Lauren Polo-Styles einfließen zu lassen.

Ich denke was uns ebenfalls abgrenzt ist, dass ich als Eigentümer und Designer ganz unabhängig einzigartige Produkte schaffen kann. Viele Brands kaufen nämlich fertige Designs, schmeißen ihren Namen drauf und denken sie würden ein Modelabel führen. Das enttäuscht mich immer wieder, wie eine Musik-Band, die ihre Instrumente nicht beherrscht.

Ich lebe und atme Key Street. Meine eigenen Hände schaffen alles was wir rausbringen. Da bin ich wirklich stolz drauf.

Skateboarding scheint sehr wichtig für Key Street zu sein. Wie kommt es zu der Verbindung?

Das ist richtig. Ich bin in Neuseeland mit Skateboarding aufgewachsen. Es ist meine große Leidenschaft, seitdem ich ein junger Teenager war. Ich war nie so gut, dass es für eine große Karriere als Skateboarder gereicht hätte. Doch das tat der Liebe zum Skateboard keinen Abbruch, besonders auch aus der Design-Perspektive. Es war ein immenser Einfluss in meinem Leben.

Die frühen Alien Workshop und Element Grafiken haben mich wirklich fasziniert. Als ich älter wurde, wurde mir bewusst, dass unterschiedliche Board-Companys und die Grafiken enorm meinen Style beeinflusst haben. Alles aus der Shorty’s-Era mit Baggy Pants, Crooked Caps und Rucksäcken bis zu Zero mit größeren Punk-Einflüssen, „all black everything“ und skinny Jeans. 

Mein eigener Style und meine Designs wurden von Skateboarding geformt und zeigten mir wer ich bin.

Ihr unterstützt auch einige Pros. Wer ist im Team?

Das stimmt. Wir unterstützen derzeitig Garrett Hill, Dave Bachinsky, Sierra Fellers, Christian Sereika und die Legende Kris Markovich.

Außerdem haben wir noch einige AMs im Team, bei denen es mich nicht wundern würde in naher Zukunft einen ihrer Namen auf einem Skateboard zu lesen.

Ist das dann mehr so ein Homie-Support oder gibt es ein klassisches AM und Pro Roster?


Glücklicherweise kann ich die Jungs guten Gewissens Homies nennen, doch es handelt sich trotzdem um ein richtiges Team. Wir haben einige AMs im Team wie Brodie Penrod und Edgar Barrera, die mich immer wieder überwältigen, wenn ich sie skaten sehe. Alle gehen ab und es fühlt sich gut an, da alle prima miteinander klarkommen. Die Zukunft sieht also großartig aus!

Was steht als nächstes an? Irgendwas in der Pipeline?

Ich arbeite immer schon am nächsten Projekt. Jetzt kommt die Fall 2016 Kollektion an den Start und wir arbeiten schon an Fall 2017. Es kommen einige Signature-Produkte mit den Pros raus, ein paar harte Clips und eine Collabo mit John Wayne. Stay tuned!

Danke fürs Interview, Jaxin!

Ich bedanke mich bei allen bei Titus für den großartigen Support. Wir fühlen uns geehrt diese Partnerschaft zu führen.

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